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Erfahrungsaustausch der Bürgermeisterinnen

Der Erfahrungsaustausch der Bürgermeisterinnen der 1996 ins Leben gerufen worden ist, ist mittlerweile zu einer festen Institution geworden, die ein Forum für ein weitgehend unpolitisches, an aktuellen Sachthemen orientiertes Miteinander politischer Entscheidungsträgerinnen bildet. Zahlreiche Nachfragen im Planungsreferat/Sachgebiet Regionales belegen das Interesse der Beteiligten. Das persönliche Kennenlernen hat schon öfters die direkte Klärung von Streitfragen ermöglicht und bildet eine wichtige Basis für eine künftig bessere Zusammenarbeit innerhalb der Region München. Die Entwicklung eines gemeinsamen Regionsbewusstseins, das direkte Kennenlernen der einzelnen Interessenslagen und der Ausbau interkommunaler Kooperation werden durch die geschützte Atmosphäre von Zusammenkünften wie dem Erfahrungsaustausch der Bürgermeisterinnen gefördert. Die Erfahrung zeigt, dass durch derartige informelle Zusammenkünfte Fortschritte in der Zusammenarbeit der Gemeinden erreicht werden können.

Hier und jetzt!

Im Jahr 2021 haben erstmalig beide Bürgermeisterinnen der Landeshauptstadt München die Gastgeberrolle übernommen. Seit 2022 wechseln sich die Bürgermeisterinnen mit der Gastgeberrolle ab. Heuer startete Frau Bürgermeisterin Dietl mit einer Präsenzveranstaltung am 11.3. im Rathaus.

Die Bürgermeisterinnen wurden durch die Ausstellung „50 Jahre Olympiapark“ in der Rathausgalerie geführt. Der anschließende Austausch fand in den Räumlichkeiten des Rathauses statt.

Hauptergebnisse des Erfahrungsaustausches

  • Energie: Ausbau und Weiterentwicklung Geothermie, Stellenwert der Geothermie u.a. in der Region München
  • Bürgerbeteiligung: ein zunehmend wichtiger Baustein für die weiterführende Vorhaben, Erfahrungen positiv wie negativ aber erfolgversprechend, Digitalisierung erschließt neue Formate der Beteiligung, München unterstützt gerne bei Empfehlung potenzieller Auftragnehmer*innen und Ansprechpartner*innen zur Durchführung
  • Mobilität: u.a. Ausbau Schnellradwege, neue Mobilitätskonzepte–> Bürgerbeteiligung
  • LEP: Anbinderegelung, Nachweispflicht Innenentwicklung wird kritisch gesehen, zusätzliche Anreize notwendig zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum: Anpassung der Vorkaufsrechte, Grundsteuer C zur Baulandaktivierung
  • Wohnen und Arbeiten: fehlendes Fachpersonal bei gemeinwohl-wertschöpfenden Berufen (z.B. Erzieher*innen, Pflegekräfte), Wertschätzung der Berufe muss ausgebaut werden, Nachwuchsproblematik -> Bedarf an Imageverbesserung und Attraktivität der Ausbildung, Fachpersonal halten und ausbauen, Schaffen von Anreizen z.B. bezahlbares Wohnen für Berufe der Gemeinwohlorientierung
  • Vernetzung: Frauen vernetzen sich besser, Appell guten Austausch pflegen und weiter ausbauen, Vernetzung u.a. auch über die Verwaltungen fördern, Themen gemeinsam angehen –> Initiativen (z.B. an den Freistaat)

 Die Ergebnisse werden in der Regionalen Wohnungsbaukonferenz am 20.10.22 in Landsberg am Lech wieder aufgenommen und werden für weitere Bild der Region Veranstaltungen verwendet.